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Mit diesem Fahrzeug, dem gelungen Jubiläum und der Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses begann eine neue Ära der Winhöringer Wehr. Eine Jugendgruppe unter Leitung von Hans Seemann und Ludwig Pointinger wurde gegründet und jetzt wurden auch wöchentliche Übungen abgehalten.
Ende der 70er Jahre wurde unter Kommandant Sepp Unterholzner ein gebrauchter Polizeibus gekauft, welcher in Eigenarbeit für den Feuerwehrdienst umgerüstet wurde. Ein zweites Fahrzeug dieser Art folgte 1982. Erst 1987 erhielt die Feuerwehr einen neuen VW-Bus als Mannschaftstransporter.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Neben dem Brandschutz gewann in den 80er Jahren die Bergung von Unfallopfern an Bedeutung. Noch mit einer hydraulischen Handpumpe betrieben kommt die Rettungsschere erstmals an Pfingsten 1981 an der B 299 in einem schweren Unfall zum Einsatz.
Zunehmend gewinnt in Übungen auch die technische Ausbildung an Gewicht
In den 90er Jahren wurde die Leistungsprüfung THL eingeführt. Hier erreicht Winhöring im Landkreis AÖ einen Rekord: 45 Aktive legen 1993 die Prüfung ab.
Im Fuhrpark gibt es in den 80er Jahren noch zweimal einen Generationswechsel. Ein neues Löschgruppenfahrzeug von Typ Magirus-Allrad(1980) und ein Tanklöschfahrzeug (1989) wurden gekauft uns stehen bis heute im Dienst der Feuerwehr.
Im Jahr 2003 wurde unter der Regie von Kommandant Willy Vorderhuber ein neues Tanklöschfahrzeug (HLF 20/16) von der Fa. Rosenbauer in Betrieb genommen. 2009 ersetzte ein neuer Mercedes Sprinter den VW-Bus.
 
Aktuell üben bei der Freiw. Feuerwehr Winhöring 65 Aktive Ihren Dienst aus.
Die Jugendgruppe besteht aus 12 Buben.
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Bis zu ihrem heutigen Ausrüstungs- und Ausbildungsstand hat die Feuerwehr Winhöring einen weiten Weg zurückgelegt.
Bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts waren es vor allem Feuerschutzverordnungen und Satzungen, die zum Beistand in Feuersnot, zu gegenseitiger Hilfe verpflichteten.
Bis zur Gründung einer eigenständigen Feuerwehr hatte der Brandschutz in Winhöring aus einer Feuerspritze bestanden, die den Grafen zu Toerring-Jettenbach gehörte und auf dem Gut am Schloss Frauenbühl untergestellt war.
Im Brandfall mussten nach einer festgelegten Ordnung verschiedene Pferdebesitzer die Spritze fahren, wofür sie drei Gulden Entschädigung pro Wegstunde aus der Gemeindekasse erhielten.

 
 
In der alten Hofmark Winhöring gründeten am 6. Juli 1873 der Zimmermeister Georg Linnerbauer, Joseph Wimmer, Joseph Trifellner,
August Weiß, Georg Sigrüner, Georg Luger, Joseph Becherer, Kaspar Hartsberger und Alois Mittermaier den Verein der
Freiwilligen Feuerwehr Winhöring.

 
Der neugegründete Verein erlebte einen raschen Aufschwung. Im Jahr 1879 waren es lt. vorhandener Mitgliederlisten bereits 32 Männer,
die aktiven Dienst in der FW Winhöring  leisteten
 
Erster Vorstand war damals Bürgermeister Simon Viellehner.
Als Kommandanten fungierten nach dem Gründer Georg Linnerbauer
,
ab 1876 Paul Kurz, 1878 P. Gschwendtner und schließlich ab 1881
Joseph Trifellner, der über drei Jahrzehnte lang die Feuerwehr leitete
.
 
 
 
Den finanziellen Grundstock der Feuerwehrkasse bildete eine Spende von 200 Gulden durch den Grafen zu Toerring-Jettenbach im Jahr 1874. Auch die Gemeinde unter den Bürgermeistern Viellehner, Wimmer und Handwerker versagte nicht ihre Unterstützung.
Sie steuerten für die Ausrüstung im Jahr 1882 die erhebliche Summe von 413,80 Mark bei.
Die Ausrüstung wurde über die Jahrzehnte erweitert und am 7.März 1926 um eine Motorspritze, die erste im Landkreis Altötting, ergänzt.

 
 
 
 
 
 
 
 


Motorspritze aus 1926
Strahlenwurf fast 50m
Kosten 10.900 Reichsmark
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Im zweiten Weltkrieg rückte die Winhöringer Wehr, zu mehrtägigen Einsätzen in die Stadt München aus, welche durch schwere Bombenangriffe zerstört wurde. Die notwendige Motorisierung für diese Ferneinsätze erlaubt ein LF 8 auf der Basis eines Opel Blitz. Dieser Drei-Tonner, war bei der Wehr noch bis in die 60er Jahre
In den Nachkriegsjahren hatte die Feuerwehr immer wieder mit finanziellen Engpässen zu kämpfen. Dennoch gelang schon einige Jahre nach dem Krieg ein gesellschaftlicher Höhepunkt: Unter großer Beteiligung der Bevölkerung und  44 auswärtiger Vereine, feierten Winhöring und seine Freiwillige Feuerwehr 1952 das 80jährige Gründungsjubiläum mit Fahnenweihe.
Die Unbillen des Wetters im Sommer 1954 zeigten bereits die zukünftigen Aufgaben der Feuerwehr als vielseitige Hilfstruppe, denn während des katastrophalen Isenhochwassers im Juli 1954 wurde die Feuerwehr zur Wasserwehr und bewährte sich auch in dieser Aufgabe.
Im November 1961 wurde das neue Löschgruppenfahrzeug, ein Mercedes LF 8 mit Metz-Aufbau ausgeliefert. Es kostete 24733 Mark und war bis in die 70er Jahre in Dienst.
Erstmals stellten sich in den 60er Jahren zwei Löschgruppen unter Führung von Alois Raba und Josef Heindlmaier der Prüfung zum Leistungsabzeichen.
Im April 1973, zum 100jährigen Feuerwehrjubiläum schaffte die Feuerwehr das erste Tanklöschfahrzeug an. Diesen Kauf verdankte man unter anderem auch den unermüdlichen Bemühungen des damaligen Kommandanten Alois Raba.
Die Kosten für dieses Fahrzeug betrugen 128 121,-- DM.
80-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe
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FREIWILLIGE FEUERWEHR WINHÖRING

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